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giovedì 20 agosto 2015

Zeremonie für die Schaffung und Entzündung der Flamme der Großen Mutter der Dolomiten

Bild von Joanna Powell Colbert
www.gaiansoul.com


20. September 2015 - 14.30 Uhr
Petersberger Leger Alm, Deutschnofen, Weissenstein (BZ)



Die Vision 
Dank meiner Ausbildung, die die spirituelle Reise im Tempel der Göttin in Glastonbury (England)  und meine persönlichen Recherchen über bestehende indigenen Kulturen, auf Basis der Partnerschaft, umfasst, hatte ich das Bedürfnis, mit meiner Arbeit zu einer anderen Anschauung beizutragen, welche Frauen und Männern die Erinnerung an die Große Mutter zurückbringt. 
Große Mutter, die nicht ein Gegensatz zu einem "Vater" ist, sondern alle Polaritäten in sich vereint.
Große Mutter als Symbol für Empfang, Liebe, Suche nach Balance, Komplexität, ständige Veränderung, Einklang mit dem eigenen als heilig wahrgenommenen Körper (nicht mehr im Gegensatz zum Geist gesehen) und mit sich selbst, Verbindung mit der Schöpfung, Harmonie mit der Natur. Große Mutter als  Suche nach neue Beziehungen zwischen den Menschen, nicht auf der Basis der Hierarchie und des Wettbewerbs, sondern vor allem des Respekts, der Kreativität und der Zusammenarbeit. 
Große Mutter als ein lebender Planet, d.h. als Materie/Geist zusammen und nicht mehr in Opposition. Eine Erde/Erde, als Planeten und als Erdboden, von der wir Teil sind und um welcher wir uns kümmern als Hüterinnen und Hüter. 
Große Mutter, die durch die Tat ihrer Töchter und Söhne lebt, die sich bewusst werden können, dass ihre Entscheidungen und ihre Art und Weise auf dieser Welt zu gehen heilig und kreativ sind: die Schöpfung ist ständig im Gange und erneuert sich ständig. Jede Frau und jeder Mann sind mitbeteiligt.  
Große Mutter, die auch die Suche nach der heiligen Weiblichkeit symbolisiert, welche, durch einen vor etwa 5000 Jahren in Europa begonnenen Prozess, misshandelt und vergessen wurde. 
Es gibt immer mehr Wirklichkeiten (Einzelpersonen, freie Gruppen, Kreise, Verbände, Unternehmen usw.), die für eine andere, bewusstere, mehr aufmerksame und nachhaltige Kultur arbeiten. Kleine Unternehmungen, die sich in meiner Vision in viele kleine brennende Flammen verwandelt haben und sich in einer einzigen Flamme, die ich vorschlage  mit-zu-entwickeln, vereinigen.  


S. Brigida sorregge la sua Fiamma, Kildare 

Die Inspiration kam von der Flamme von Birgit, die vorchristlichen Ursprung hat, im Jahr 1993 wieder entzündet wurde und derzeit im Kloster von Kildare ununterbrochen brennt; und von der Flamme von Avalon, im Jahr 2004 wieder entzündet und im Tempel der Göttin in Glastonbury erhalten. (die Geschichte findet man unter dem link http://goddesstemple.co.uk/flame-of-avalon/ ) 





Warum eine Flamme?  
Eine Flamme zu entzünden hat immer eine starke symbolische Bedeutung. 
Diese Flamme zu entzünden bedeutet die Entdeckung der Großen Mutter in unserer heutigen Kultur und in unserem Bewusstsein, in unseren Bergen. 
Die Flamme brennt, genährt durch die Energie der Teilnehmer, und wird gleichzeitig selbst lebendig. Sie wird ein Symbol, das Inspiration und Mut, Kreativität und Motivation wiedererweckt. Sie bringt ein anderes kulturelles Handeln, von unten heran. 
Sie umfasst auch eine vergessene Heiligkeit, die man auf der heutigen Welt mit ihren Herausforderungen und Problematiken wieder bedenken sollte.                                                                      
Die Flamme wird von unterschiedlichen Realitäten mitentwickelt, um ein pluralistisches, nicht dogmatisches Modell des Wissens zu unterstützen, wo sich jede innerhalb des eigenen Verständnisses und eigenen Raums ausdrücken kann. 
Auf einer immer mehr komplexen und schwierigen Welt, müssen wir wieder lernen für gemeinsame Zwecke zusammen zu arbeiten, und Vertrauen zu den bereichernden Verschiedenheiten der "Anderen" zu haben.
Die Große Mutter zu nähren ist der gemeinsame Zweck. "Die Anderen" sind wir alle. 

Wer kann teilnehmen? 
Jeder der die Schwingung der Worte "Große Mutter" in sich fühlt und schon als Einzelperson oder in einer Gruppe daran arbeitet eine andere an ihr angelehnte Kultur zu entwickeln. Die Bereiche können verschiedene sein:  von der kreativen Kunst in all ihren Formen bis zu den gewerblichen Tätigkeiten, von den Vereinigungen aller Art bis zu den ethischen Unternehmen. 
Jeder, der die Flamme die wir schaffen mit der eigenen Schönheit und der eigenen Arbeit, und gleichzeitig sich selbst mit diesem gemeinsamen Feuer, nähren möchte. 
Nur als Beispiel: Künstler/innen, Tänzer/innen, Führer/innen von Kreisen, Vertreter/innen von Vereinigungen,
Forscher/innen, Wissenschaftler/innen, Lehrer/innen, Schriftsteller/innen, Unternehmer/innen nachhaltiger Betriebe, Landwirte/innen, Förderer verschiedener nachhaltiger Praktiken, Kulturkreisen....... 


Wenn ich teilnehme, trete ich einer bestimmten Religion bei? 
Nein. Eine Flamme kann an die Auffassung der Heiligkeit erinnern, aber ich würde nicht das Wort "Religion" benutzen. Heilig ist alles was wir tun, in der Welt der Großen Mutter. 
Die Idee ist, dass viele, verschiedene Wirklichkeiten die Flamme nähren, auch um der Meinung „der Andere ist Feind“ zu entgehen. 
Jede Wirklichkeit ist und bleibt frei, ihre Verschiedenheit und ihren Bereich zu erhalten. Die Große Mutter hat viele Gesichter. Sie kann durch die Heiligkeit des weiblichen Körpers oder durch die unterschiedliche Beziehung von Mann und Frau mit Mutter Erde dargestellt werden; Sie kann zu verschiedenen Produktionen und Handel, wie auch zum Aufbau von verschiedenen Beziehungen zwischen den Geschlechtern und zwischen den Menschen führen. Es ist die teilnehmende Wirklichkeit die selbst entscheidet wie sie dazu beitragen will. 
Als Befürworterin, gehöre ich zu einem spirituellen Weg, der sich vornimmt die Archetypen des heiligen Weiblichen wieder zusammenzusetzen und eine Form der Heiligkeit zu erfahren, welche direkt von jedem einzelnen erlebt werden kann. Aber die Wirklichkeit, die ich persönlich zur Flamme bringe, ist nur eine der Wirklichkeiten die teilnehmen werden. 
Die Große Mutter ist Komplexität; sie hat verschiedene Bedeutungen und viele können die Wege sein, spirituell oder nicht, die zu ihrer Umarmung führen. Und, ich möchte es wiederholen, in keiner Weise ist es unsere Absicht neue Dogmen zu erschaffen. 

Was wird passieren wenn die Flamme entzüdet ist? 
Die Flamme wird am Tag der Entzündung in Form von Teelichter an allen Teilnehmern verteilt, die dann damit die eigenen Kerzen anzünden und der Flamme einen Platz in ihren Häusern/Sitzen/Arbeitsplätzen geben können. 
Nach dem Modell der Flamme von Avalon, schlage ich vor die rituelle Entzündung in rythmisch aufeinanderfolgenden Momenten durch eine Gruppe von Freiwilligen, eine Art "Hüter/innen der Flamme", die sich fuer diesen Moment kümmern wollen, zu organisieren.  
Die anderen Träger der Flamme können frei entscheiden ob sie bei der Entzündung, in den bestimmten Tagen, teilnehmen oder nicht. Alles ist sehr frei und es gibt keine Verpflichtung.  
Die Tage der Entzündung werden am Anfang auf der Facebook-Seite "Dea in Trentino Alto Adige – I volti della Grande Madre" bekannt gegeben, und später auf einer noch nicht verfügbaren Webseite. 
Sollte sich dann die Gruppe der "Hüter/innen" genügend erweitern, könnte man überlegen....aus unserer zukünftigen Flamme eine Ewige Flamme zu machen, eine ständig brennende Flamme, um die Seele der Großen Mutter in den Bergen (sowie die Große Mutter Berg) darzustellen. Wir werden daran arbeiten, damit sie auch ihren fixen Platz hat! 
Eine Liste der teilnehmenden Organisationen wird als "Geschichte der Flamme" aufbewahrt werden. 
Außerdem gibt es andere Wirklichkeiten in Italien, mit denen wir in Kontakt sind, die an ähnlichen Projekten arbeiten. 
Es ermöglicht sich eine nationale Zeremonie der Entzündung einer italienischen Flamme in Betracht zu ziehen, wo auch unsere dabei sein wird! 
Die Flamme wird jedem, der sie zum Entzündung oder Erhalten wünscht, verteilt werden können. 

Wie läuft die Zeremonie ab? 
Jeder, der teilnehmen möchte, kann eine E-Mail an Laura Ghianda schreiben, ghiandavalon@gmail.com, mit Betreff "Grande Madre delle Dolomiti". Aus organisatorischen Gründen bitte ich euch die Anmeldungen innerhalb Montag, den 7. September 2015 zu schicken. 
Die Vorstellung ist einfach. Jede Wirklichkeit wird ihre Flamme/Kerze entzünden, welche die eigene Arbeit und Interpretation der Großen Mutter darstellt. Man kann bereits beginnen, es zu tun. Mit dieser Kerze (Form und Farbe nach Wunsch) wird man sich an die Zeremonie begeben und jede kleine Flamme wird sich mit einer großen zentralen Flamme, eigens für das Projekt geschaffen, vereinigen. 
Spezifische Details der Zeremonie werden per E-Mail mitgeteilt. 

Kosten 
Die Teilnahme ist kostenlos; eine Spendenkasse wird dabei sein um die Organisationsspesen zu decken und als Finanzierung  für die Gründung einer künftigen Vereinigung, welche sich vornimmt, unter anderem, die Flamme zu erhalten.  

Die Farbe der Flamme 
Die Flamme der Großen Mutter der Dolomiten wird mit einer dominanten grünen Farbe in Kombination mit blaue Nuancen dargestellt: die Farbe wurde mittels einer vier Monate lange Online-Befragung unter ca. 80 Wähler ausgesucht. 
Grün ist die Farbe der Natur, der Berge und Täler, Kräuter und Pflanzen....in seinem dunkleren Farbton ist es die Farbe des auch im Winter sichtbaren Immergrüns. Blau kann für den Himmel stehen, das Wasser in all seinen Formen, die Trübung, die ferne Berge färbt, das Licht in Winterlandschaften.… 
Habe von diesem Ereignis zu spät Bescheid bekommen und wollte teilnehmen! 
Es sind künftige Momente vorgesehen, bei denen sich die Flamme an andere Realitäten öffnen wird, damit sie immer erhalten und in ständiger Veränderung bleibt. 
Bleiben wir in Verbindung! 

Ich will die Flamme mit meiner Wirklichkeit nicht mehr nähren 
Es genügt eine Mitteilung. Die Liste wird auf den neuesten Stand gebracht. 


Verwirklichen wir diesen Traum! Ich erwarte zahlreiche von euch! 



Über mich: Laura Ghianda, Priesterin der Göttin und Priesterin von Avalon, ausgebildet beim Tempel der Göttin in Glastonbury, der erste Tempel von einer einheimischen Muttergöttin, der offiziell von einer westlichen Regierung anerkannt wird. 
Vielseitige Künstlerin, professionelle Erzieherin und unabhängige Forscherin über die heilige Weiblichkeit und ihre Archetypen, halte einen Lernkreis über das Rad des Jahres, inspiriert von der Tradition Avalons/Glastonbury, aber an das territoriale Umfeld angepasst. 
Der Weg kann sich, für diejenige, die es wollen, weiterentwickeln um sich der Großen Mutter als ihre Priesterinnen und Priester zu widmen.  

Grazie a Brigitte e al suo collega per la traduzione in lingua tedesca!

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